14.10.2005
Aus Chaostreff Aargau
Der Treff
Als Thema war der FFII Schweiz vorgesehen (siehe hier).
Es wurde auch zeitweise darüber diskutiert, wenn auch Diskussionen über OSe, Sicherheitslücken hie und da und abfackelnden Intel-Servern überwiegten ;).
Tonnerre führte aber nach 21:00 in die Notwendigkeit eines FFII Schweiz ein, definierte grob die mögliche Funktion auf nationaler wie europäischer/internationaler Ebene; insbesondere Datenbanken, die im In- und Ausland angelegt werden (sollen) und die Privatsphäre Einzelner verletzen (könnten), gehören zu Entwicklungen, denen sich ein FFII Schweiz annehmen könnte (in Kooperation mit in- und ausländischen Organisationen) - und die am Treff diskutiert und mit RL-Beispielen untermauert wurden.
Auch dies ist allerdings nur ein Teilgebiet; nicht nur soll weitere Kontrolle unterbunden, sondern bestehender Schutz erhalten bleiben und wo möglich und sinnvoll ausgebaut werden.
Die Patentierbarkeit von Software in der EU (und damit der Schweiz) bleibt eine latente Gefahr, genauso das sich im Wandel befindliche Urheberrecht; wie Hersteller proprietärer Software darauf bestehen mit ihrer Software Geld machen zu dürfen und deren Quelltexte unter Verschluss zu halten, besteht die Bewegung der Freien Software darauf, ihre Software weiterhin frei und quelloffen vertreiben und (weiter)entwickeln zu dürfen. Analoges gilt für Inhalte, die Wissen vermitteln - über die Funktionsweise unserer Welt.
Weiteres Gebiet ist der Netz-Zensur staatlicherseits Einhalt zu gebieten, wo vorhanden; alle öffentliche Information, die nicht die Privatsphäre Einzelner verletzt, hat frei zu sein.
Im Weiteren wäre das Schaffen des freien Zugangs zur Information - durch Bereitstellung/Instandhaltung der nötigen Infrastruktur, insbesondere in Dritt-Welt-Ländern, eine weitere Aufgabe, die der FFII Schweiz führen oder doch zumindest kooperativ unterstützen könnte, materiell/know-how-hell ;).
Der Ausdruck der "freien informationellen Infrastruktur" ist dehnbar, sehr vielfältig und zum Auffinden aller möglichen Aktionsfelder eines FFII Schweiz, gehören sich Diskussionen, die breit und offen geführt werden sollen.
Noch aber ist der FFII Schweiz auf allen Ebenen in den Anfängen, insbesondere personelle Ressourcen sind mehr notwendig.
Mehr über den FFII Schweiz, mit Informationen über Beteiligungs-/Kontakt-Möglichkeiten:
Strukturierte Diskussionen können auf dem eigens dafür geschaffenen NNTP-Server geführt werden, der ist: news.ffii.ch.
Teilnehmer
Dabei waren: