Linuxtag 2005

Aus Chaostreff Aargau

Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Bilder vom LinuxTag 2005

Hier findet ihr Bilder vom Linuxtag 2005.

klick

Gegenstand

Einige Leute, die sich vom Chaostreff Aargau kennen, sind zusammen zum Linuxtag 2005 gefahren oder haben sich später dort getroffen. Bereits ab Mittwoch mit dabei waren Aihel, Marco, die zusammen bereits Dienstag Abend abfuhren - nach Karlsruhe, dicht gefolgt (ein ICE später) vom Silicium und Hernani.

Eher in der LUG-AG engagiert kam mit jc-denton weiter jemand, der mit oberen vier Besucher im selben Hotelzimmer übernachtete.

Erst am Freitag kam Andreas mit einem Kollegen, dessen Name der Autor dieses Satzes aufgrund Ineffizienzen im Bereich des Namensgedächtnisses nimmer weiss. Sie übernachteten in einem Zelt unweit vom Kongresszentrum.

Zurück, am Samstag Abend, fuhren wir alle zusammen, inklusive eines Philippe (am Bhf. Karlsruhe erstmals getroffen) von der LUGS nach Basel, wo sich eine signifikante Menge von drei ins Aargau verdrückte; die anderen fuhren nach Züreich.

Im Zug nach Zürich versuchen wir krampfhaft Linux unter die Leute zu bringen, so verteilten wir Chäppli, Bit-Defender Prospekte und Gentoo Kleber. Zu unserem erstaunen wusste die Verkäuferin der Elvetino RailBar, das Linux ein Betriebsystem ist.

In Zürich angekommen verliess uns Silicium, der an eine LAN Party musste, dabei aber nicht ganz wusste, wo sie statt fand. Zum glück hat es ja in Zürich diese coolen und sehr teuren Internet Terminals, wo man das nachgucken kann.

Danach movten (toll wie englische Wörter verdeutscht werden) wir in Richtung Central, wo uns Marco in den dortigen Starbucks entwischte, doch hatten wir voher den Fabio getroffen, der aus finanziellen Engpässen und allgemeinem Prüfungsstress heraus nicht hatte an den Linuxag kommen können. Da wir, unterdessen nur noch drei an der Zahl, sehr müde waren, liessen wir uns im ersten Kaffee nieder. Es war Oma's Kebap stand von nebenan. Dort gab's dann Bier und Kebap.

LinuxTag 2005

22.06.2005

Silicium und Hernani kamen, in der dritten Person gesprochen, anders als vorgesehen erst um 02:xy in Karlsruhe an - geplant war 01:30 gewesen. Grund dafür war ein offiziell "Personenunfall" genanntes Ereignis, welches mutmasslich darin bestand, dass jemand sich einige Kilometer vor uns, mithilfe eines Zuges, suizidiert hatte, was deren Weiterfahrt um 70 Minuten verzögerte. Sie gewannen Verständnis für die Situation.

Da allerdings die S-Bahnen nicht mehr so Recht zum Ort unseres Hotels wollten und ihnen die Idee einer Freinacht, mit einiges an Koffein im Blut, Gefallen bereitete, zogen sie es auch durch.

Ein Bericht dieser zwei Menschen - von diesem Tag, selbst bei höchster Anstrengung des (immerhin noch weitestgehend) zellularen Gehirns mag eher bedenklich ausfallen, da sie herumliefen wie Leichen in einer Art, die schien, als würden sie gelegentlich von verschieden-intensivem Elektronenstrom angetrieben.

Tatsächlich war es wohl der exzessive Koffein-Konsum, der die zwei scheinbaren Leichengestalten davor bewahrte ins Leichenschauhaus gemv'ed zu werden.

Zum LinuxTag per se lässt sich für den Tag sagen, dass das Freie Vortragsprogramm noch nicht begonnen hatte, dafür aber liefen Firmenvorträge und wir hatten die Zeit eingehend das Messegelände zu durchstreifen.

Geblieben ist allen, die an dem Tag waren den Firmen-Vortrag DRM - Chance oder Gefahr für Linux? der Wibu GmbH. Die Fa. nahm schon früh eine Pro-Position ein und schlug den Einsatz von DRM v.a. als Kampfmittel gegen die Raubkopiererei vor, die doch den proprietären S/W-Herstellern soviel Gewinn durch die Lappen gehen lässt.

Interessant war der Angestellte, der wiederholt negativ-parametriert Hacker genannt wurde und von der Fa. wohl als Experte im Bereich des S/W-Crackens eingestellt wurde. Zuerst bediente sich dieser eines Hexeditors und ähnlichem Toolrepertoire um eine Seriennummer für eine S/W der Fa. innert Minuten zu generieren und somit aufzuzeigen wie schwach denn der Schutz der meisten S/N-geschützten S/W sei. Gen Schluss wurde die Werbetrommel bedient, indem der S/W-Cracker wiederholt auf eine S/W der Fa. losgelassen wurde, die diesmal aber mit einem Dongel geschützt war - und er schaffte es nicht, zumindest nicht innert > 10 Minuten; anfangs tat er es ohne Dongel, was zu schwierig ist und daraufhin mit dem Dongel, obwohl sich kein grösserer Erfolg abzuzeichnen begann. Ob Schauprozess oder nicht, auch diese Sicherheitsvorkehrung hat einen Timeout, v.a. angesichts der Tatsache, dass S/W-Cracker sehr geduldig sind und auch durchaus Wochenende-wise Zeit opfern - für ihr Rauscherlebnis.

Da die selbe Fa. auch noch S/W-Patente unterstützt, lässt sie sich in einem Gut/Böse-Raster gut einteilen, natürlich je nachdem ob der urteilende Mensch den Profit oder die Freiheit der Information als Streben hat.

Bildmaterial?

23.06.2005

Jeder nach seinem Gedächtnis / {seiner,der allgemeinen} Realität.

Bildmaterial?

24.06.2005

Jeder nach seinem Gedächtnis / {seiner,der allgemeinen} Realität.

Bildmaterial?

25.06.2005

Irgendwie konnte ich Philippe nicht früher an den Linux Tag 2005 kommen. Ich entschloss mich aber dennoch wenigstens einen Tag dort zu verbringen. Angekommen bin ich um 11:00 im Bhf. Nach ca. 20 Minuten Fussmarsch war ich dann auf dem Messegelände.

Da ich kein e-ticket hatte (mich viel zu spät entschlossen zu gehen) kaufte ich mir ein Ticket, welches gute 15 Euro kostete. In der Halle lief ich zuerst mal quer durch die Messe zum Stand von Symlink. Danach ging ich von vorn nach hinten durch die Messe.

1.) HP Stand, nichts besonderes, bzw. kann nichts dazu sagen.

2.) RedHat Stand, dort stand ein uralt Öpi und fragte mich, ob man die FudCon bändeli für 2 Euro gratis mitnehmen könne, oder was da auf dem Chäppli in dem sie waren drauf stand. Ich erklärte ihm um was es ging. Er gab sich dann aber mit einem RedHat Schlusselanhänger zufrieden.

Des weiteren ging ich bei Oracle vorbei, um nach einem Gratis / von Oracle erstellen ODBC Treiber für Linux zu fragen ... erfolglos.

3.) Am IBM (ich bin müde) Stand angekommen wurde ich von einem hübschen Girl überfallen.

Girl: "Ähhm, kennst du Linux, kennst du IBM, willst du OpenPopcorn ?

Ich: "Ja, ogee"

Girl: "IBM findet das OpenSource gut ist, und dass Linux auch gut ist, darum sollte jeder Linux ausprobieren können, wenn ich jetzt einen Account (remououte) aufmache und unter den ersten 200 bin, dann kann ich sogar einen Kino Gutschein gewinnen. So oder so kann ich mit meinem Account alle Linux Tools gratis ausprobieren."

Ich: "Wow, cool"

Girl: "Und jetzt gibt es für dich noch OpenPopcorn"

Ich: "Oh, danke, tschüüs"

Das Girl war ganz nett, und hatte ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift "mv * /openpower" drauf.

Diese Anmerkung des Hernani besagt, dass auch Silicium von dem erwähnten Girl angesprochen wurde, anders als Philippe jedoch ging er als er zu sie und nicht sie als sie zum er, äh, ja. D.h. dass die Sequenzen zur Gewinnung der Aufmerksamkeit anders herum verliefen. Silicium wollte das OpenPopcorn - und er bekam es, doch ging dieser Übergabe ein ähnlich akkustischer Datenaustausch bevor; zu allgemeinem Grinsen schliesslich führte die Fehlbarkeit vom Silicium das OpenPopcorn in seine Mundhöhle zu legen bzw. es fielen OpenPopcorns auf den Boden und das Girl verschräfte den Ton, mit der Aufforderung - an ihm, doch das Popcorn rüber - zum Microsoft-Stand - zu verschieben, hu, ha, he? Whatsoever.

4.) Sun Microsystems Stand, dort unterhielt ich mich mit einem Verkäufer über Solaris 8, nach der Diskusion bekam ich noch ein Solaris 10 geschenkt.

5.) OpenSchoolServer, ist der neue, ganz teure School Server, mit dem man die ganze Klasse über einen Linux Server am Internet und am Drucker und sowieso an allem anschliessen kann. Wenn mich nicht alles teuscht kann man das mit Sokelinux auch umsonst.

6.) So weit so gut, das war die kommerzielle Seite der Stände am Linux Tag 2005, der Rest der Gespäche mit den Leuten war immer an Privaten/Nicht kommerziellen Ständen. So z.B. am Stand von Symlink, AfterStep, MirOS, FSF Europe, KDE, gentoo, Debian etc.


Des weitren war ich noch an einem Talk. Und zwar an folgendem Anwendungsentwicklung unter GNU/Linux: Java, C#/Mono und Objective-C/GNUstep im Vergleich.

Persönliche Werkzeuge